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Mammographie

Die Mammographie ist die Röntgenuntersuchung der Brust.

Derzeit ist die Mammographie die sicherste diagnostische Methode für die möglichst frühzeitige Erkennung eines Mammakarzinoms (Brustkrebs).

Drei Untersuchungen helfen bei der Früherkennung:
1.

Regelmäßige Selbstabtastung der Brust und zwar einmal im Monat,
am besten nach Monatsblutung.
2.



Regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt
Ihr Frauenarzt kann aufgrund seiner Erfahrung unterscheiden, ob es sich bei einem
Tastbefund um eine harmlose Verdichtung der Drüse handelt, oder ob weitere Untersuchungsverfahren notwendig sind.
3.
Mammauntersuchung beim Radiologen.
Untersuchungsablauf Von jeder Brust werden 2 Röntgenaufnahmen in jeweils 2 Positionen nacheinander durchgeführt.
Dabei muß die Brust für kurze Zeit komprimiert (zusammengedrückt) werden.
Eine gute Brustkompression ist neben der Brusteinstellung zur Röntgenaufnahme eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Mammographie und letztendlich für das Sichtbarmachen pathologischer (krankhafter) Veränderungen.
Wenn möglich, sollte die Mammographie bei Patientinnen vor den Wechseljahren zu Beginn des Zyklus nach Beendigung der Blutung durchgeführt werden.
In diesem Zeitraum ist die für die Mammographie wichtige Komprimierbarkeit der Brust besser und die Kompression weniger schmerzhaft. Damit erscheint das Drüsengewebe mammographisch weniger dicht und ist besser beurteilbar.
Durch die reduzierte Brustdicke wird gleichzeitig die während der Bildaufnahme entstehende Streustrahlung verringert und somit die Strahlenbelastung reduziert.
Nach der Bildentwicklung werden die Mammographiebilder mit der Lupe betrachtet, um auch kleinste Veränderungen bzw. Unregelmäßigkeiten zu erkennen.
Nach der Mammographie erfolgt die Tastuntersuchung der Brust durch den Arzt / die Ärztin. Gegebenenfalls wird noch eine ergänzende Ultraschalluntersuchung durchgeführt.
Strahlenbelastung Die Strahlenbelastung bei modernen Mammographiegeräten ist gering, so dass die Vorteile der Früherkennung des Brustkrebs den Nachteilen durch eine Strahlenbelastung eindeutig überwiegen.
Mammasonographie Die Ultraschalluntersuchung der Brust – die Mammasonographie – ist eine nebenwirkungsfreie Methode der Brustuntersuchung, jedoch für die Früherkennung von Brustkrebs als alleiniges Untersuchungsverfahren routinemäßig nicht einsetzbar.
Allerdings kann bei verdächtigen Tastbefunden oder auch bei einem verdächtigen Mammographie-Befund die Mammasonographie als ergänzende Untersuchungsmethode herangezogen werden.
Gut geeignet ist sie, wenn gutartige Veränderungen in Form von Zysten vorliegen, diese können sehr gut identifiziert und in ihrer Lage beurteilt werden.
MR-Mammographie Die Kontrastmittel-MRT ist das sensitivste Ergänzungsverfahren zur Mammographie. Ein alleiniger Einsatz ohne Mammographie ist nicht gerechtfertigt.
Was ist zu beachten ? Eine adäquate Brustkompression ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine hochwertige Mammographie und für das Sichtbarmachen krankhafter Veränderungen. Verletzungen oder Schäden an der Brust können hierdurch nicht entstehen.
Wie lange dauert es ? Sie sollten etwa 1 Stunde Zeit einplanen.
Terminvereinbarung Telefon: 0711/222 68 30